Eingabehilfen öffnen

Zum Hauptinhalt springen

NOTFALL HOTLINE      0841 - 9000 68 50

NOTFALL HOTLINE      0841 - 9000 68 50

Eichenprozessionsspinner

EICHENPROZESSIONSSPINNER

Eichenprozessionsspinner

EICHENPROZESSIONSSPINNER

EICHENPROZESSIONSSPINNER bekämpfen

Gefahr für Mensch und Umwelt

Neben den Fraßschäden für die Umwelt besteht beim Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea L.) vor allem auch Gefahr für den Menschen.
Die giftigen Brennhaare der Raupen (ca. 600.000 pro Tier) enthalten das Nesselgift Thaumetopoein und können beim Menschen allergische Reaktionen sowie Haut- und Augenreizungen, bis hin zu Halsschmerzen- und Atembeschwerden verursachen. Vor allem unbedeckte Körperregionen wie Gesicht, Arme und Beine sind besonders gefährdet.

Wie der Name vermuten lässt, leben die Raupen vornehmlich auf Eichen. Jedoch genügt bereits ein kleiner Windstoß um die feinen Härchen hunderte Meter weit durch die Luft zu transportieren. In Deutschland hat sich die Population in den letzten Jahren zudem enorm gesteigert, sodass der Eichenprozessionsspinner eine ernstzunehmende Gefahr darstellt.

Sie haben ein Problem mit Eichenprozessionsspinner Befall?
Wir helfen Ihnen. Vertrauen Sie den Profis!

Sie haben Fragen zu unseren Leistungen oder einen Notfall?
Wir kümmern uns schnellstmöglich um Ihr Anliegen.
Jetzt beraten lassen!
Ich bin: *
2 + 6 =
Datenschutz* *
Felder mit * sind Pflichtfelder
Oder rufen Sie uns an!
kostenlose tel. Erstberatung

wie erkenne ich eichenprozessionsspinner?

Das markanteste Erkennungsmerkmal ist, neben den unzähligen, langen weißen Härchen und der Tatsache , dass sie fast ausschließlich auf Eichen leben, die Art wie sich die Raupen fortbewegen:
Die sogenannte Nose-to-Tail-Prozession bezeichnet die charakteristische, prozessionsartige Linienformation, in welcher die Raupen nachts zu ihren Fressplätzen wandern.

Auch die markanten Gurtnester, die im Frühsommer an den Stämmen und Ästen der Eichen (nie im Laub oder an anderen Baumarten bzw. Strukturen wie Häusern...) zu finden sind, deuten auf die EPS-Raupen hin.

Eichenprozessionsspinnernest an einem Baum

bekämpfung und vorbeugung

Die Art der Bekämpfung hängt vom Zustand der Raupen ab, sollte aber immer Experten überlassen werden, da diese mit entsprechender Schutzkleidung und geeigneten Hilfsmitteln die Nester sauber und effektiv entfernen können.
Was gilt es zu beachten:
  • Nähern Sie sich nicht oder berühren Sie keine Nester oder Raupen
  • Halten Sie Kinder davon ab, sich den Nestern oder Raupen zu nähern oder zu berühren
  • Halten Sie Haustiere/Tiere von den Nestern und Raupen fern
  • Versuchen Sie keinesfalls, die Nester selbst zu entfernen
Was können Sie tun:
  • Haben Sie einen Befall oder auch nur den Verdacht, ziehen Sie einen Schädlingsexperten hinzu
  • Sind sie mit den Härchen in Berührung gekommen, sollten Sie gründlich duschen und die Kleidung wechseln
  • Betroffene Hautstellen können gekühlt oder mit einer kortisonhaltigen Salbe behandelt werden

FAQ zur bekämpfung des Eichenprozessionsspinners

Häufig gestellte Fragen
Was ist der Eichenprozessionsspinner?
Der Eichenprozessionsspinner ist ein Schmetterling, dessen Raupen vor allem auf Eichen leben. Gefährlich ist nicht der Falter selbst, sondern die Raupen: Sie besitzen tausende feine Brennhaare, die gesundheitliche Probleme auslösen können.
Warum ist der Eichenprozessionsspinner gefährlich?
Die Raupen tragen giftige Brennhaare, die leicht abbrechen und durch den Wind verbreitet werden. Diese können bei Menschen und Tieren starke Reaktionen auslösen – selbst ohne direkten Kontakt.
Welche Symptome verursacht der Eichenprozessionsspinner?

Ein Kontakt mit den Brennhaaren kann verschiedene Beschwerden auslösen:

  • starker Juckreiz, Hautausschlag und Quaddeln
  • Rötungen und Schwellungen der Haut
  • Atembeschwerden oder Husten
  • Augenreizungen (z. B. Bindehautentzündung)

In seltenen Fällen kann es sogar zu allergischen Reaktionen oder Kreislaufproblemen kommen.

 

Wie lange sind die Brennhaare gefährlich?
Die Brennhaare bleiben lange aktiv und können sich in der Umgebung ansammeln – z. B. im Boden, im Gras oder in alten Nestern. Dadurch besteht auch Monate oder sogar Jahre später noch ein Risiko.
Wann ist die Hauptsaison des Eichenprozessionsspinners?
Die Raupen treten meist ab April/Mai auf und sind besonders zwischen Mai und Juni gefährlich. In dieser Zeit entwickeln sie ihre Brennhaare und stellen ein erhöhtes Risiko dar.
Wo kommen Eichenprozessionsspinner vor?
Die Raupen leben vor allem auf Eichen, häufig in Parks, Gärten, an Straßen oder in Wäldern. Durch die Ausbreitung in Deutschland sind mittlerweile viele Regionen betroffen, auch im städtischen Umfeld.
Was tun bei einem Befall im Garten oder auf dem Grundstück?
Halten Sie unbedingt Abstand und vermeiden Sie jeden Kontakt mit den Raupen oder Nestern. Versuchen Sie nicht, diese selbst zu entfernen – das kann gesundheitlich gefährlich sein. Informieren Sie einen Fachbetrieb für Schädlingsbekämpfung, der die Situation sicher beurteilen kann.
Darf man den Eichenprozessionsspinner selbst entfernen?
Eine eigenständige Entfernung wird nicht empfohlen. Die Gefahr durch die Brennhaare ist hoch und erfordert spezielle Schutzkleidung sowie professionelle Verfahren. In vielen Fällen übernehmen Fachfirmen oder die zuständigen Behörden die Bekämpfung.
Wie läuft eine professionelle Bekämpfung ab?

Ein Schädlingsbekämpfer setzt je nach Situation verschiedene Methoden ein, z. B.:

  • Absaugen der Nester mit Spezialgeräten
  • Einsatz biologischer Mittel
  • gezielte Behandlung befallener Bäume

Ziel ist es, die Raupen sicher zu entfernen und die Gesundheitsgefahr zu minimieren.

 

Wie kann ich mich vor dem Eichenprozessionsspinner schützen?
  • Abstand zu befallenen Bäumen halten
  • Warnschilder beachten
  • lange Kleidung tragen bei Aufenthalt in betroffenen Gebieten
  • nach Kontakt Kleidung wechseln und duschen

So lässt sich das Risiko deutlich reduzieren.

 

Wann sollte ich einen Schädlingsbekämpfer kontaktieren?

Sobald Sie Nester oder Raupen entdecken – besonders in der Nähe von Wohnhäusern, Gärten, Schulen oder Spielplätzen – sollten Sie schnell handeln. Je früher der Befall erkannt wird, desto einfacher lässt sich die Gefahr beseitigen. Sprechen Sie uns gerne an, wir helfen Ihnen weiter!